Acht Jahre nach den Wechseljahren hiess es immer noch, das sei eben das Alter. Mit 57 weiss ich, dass das nicht stimmte.

Sechs Arztbesuche, fünf Präparate, zwei Winter ohne meinen Chor. Und dann war es etwas, wonach nie jemand gesucht hatte.

Laura Pestalozzi

Erfahrungsbericht · 19 Juli 2026

Ich weiss noch genau, wann mir klar wurde, dass etwas nicht stimmt. Nicht bei einem Arzttermin. Auf einem Kindergeburtstag.

 

Meine Enkelin wurde sieben. Ich sass auf einem zu kleinen Stuhl, es war halb vier, und ich habe ausgerechnet, wie lange ich noch bleiben muss, damit es nicht unhöflich wirkt.

 

Ich war nicht krank. Ich war nicht traurig. Ich wollte einfach nur nach Hause und mich hinlegen.

 

Auf der Rückfahrt hat mein Mann gefragt, ob alles in Ordnung sei. Und ich habe gesagt, was ich damals immer gesagt habe: „Ich bin nur müde."

 

Das hatte ich zu dem Zeitpunkt seit acht Jahren gesagt.

VORHER

Wie es sich tatsächlich angefühlt hat

Ich beschreibe das genauer, weil „müde" das falsche Wort ist. Müde ist man abends. Das hier war etwas anderes.

 

Angefangen hat es mit den Wechseljahren, um die neunundvierzig herum. Ich habe es damals darauf geschoben und gedacht, das geht vorbei. Es ging nicht vorbei. Die Hitzewallungen hörten irgendwann auf. Das andere blieb.

 

Morgens ging es. Nicht gut, aber es ging. Dann kam der Nachmittag.

 

Zwischen eins und zwei fiel jeden Tag eine Decke über mich. Nicht Schläfrigkeit. Eher, als würde jemand die Lautstärke der Welt runterdrehen. Ich war anwesend, aber nicht wirklich da.

 

Ich habe im Gespräch mitten im Satz vergessen, was ich sagen wollte. Ich habe Sätze zweimal gelesen und trotzdem nicht verstanden. Ich habe im Supermarkt vor dem Regal gestanden und nicht mehr gewusst, weshalb ich hergekommen war.

Nach der Arbeit reichte es noch für den Haushalt. Und dann für nichts mehr.

Das ist der Teil, der mir am meisten wehgetan hat. Nicht die Erschöpfung selbst — sondern das, was ich deswegen nicht mehr gemacht habe.

 

Ich habe achtzehn Jahre im Chor gesungen. Fünf Jahre bin ich nicht hingegangen. Nicht, weil ich keine Lust hatte. Sondern weil ich um sieben Uhr abends nicht mehr wusste, wo ich die Energie hernehmen sollte, mich noch einmal anzuziehen.

 

Und irgendwann habe ich aufgehört zu sagen, dass ich singe.

DIE ARZTTERMINE

„Ihre Werte sind alle in Ordnung"

Ich war in diesen acht Jahren sechsmal deswegen bei der Ärztin. Blutbild, Schilddrüse, Eisen. Vitamin D und B12. Grosses Blutbild. Beim fünften Mal habe ich mich fast entschuldigt, dass ich schon wieder da bin.

 

Jedes Mal dasselbe Ergebnis.

Ihre Werte sind alle in Ordnung. Sie sind gesund. In Ihrem Alter ist das normal — kommen Sie wieder, wenn es schlimmer wird.
Was ich gehört habe

Ich möchte fair bleiben: Sie hat nichts falsch gemacht. Sie hat geschaut, wo man üblicherweise schaut, und dort war tatsächlich nichts.

 

Aber ich bin da rausgegangen und hatte zwei Dinge gleichzeitig im Kopf, die nicht zusammenpassten.

 

Ich bin gesund.

 

Und ich kann meinen Tag nicht mehr.

Ich bin nicht müde vom Leben. Ich bin müde von innen. Das ist nicht dasselbe.

Danach habe ich es allein versucht. Eisen, weil das jede nimmt. B12, weil eine Kollegin geschwärmt hat. Vitamin D über den Winter. Magnesium für den Schlaf. Ein Adaptogen, dessen Namen ich mir nie merken konnte. Zusammen gut 120 € im Monat, über mehrere Jahre hinweg. Der Nachmittag blieb genau da, wo er war.

DIE RECHERCHE

Der Satz, der alles verschoben hat

Irgendwann im Herbst bin ich nachts auf einen Text über Zellalterung gestossen. Und da stand ein Satz, bei dem ich aufgehört habe zu scrollen:

Oxidativer Stress steht in keinem normalen Blutbild.
Was ich gelesen habe

Ich musste das dreimal lesen.

 

Es ging nie darum, dass bei mir nichts gefunden wurde. Es ging darum, dass an dieser Stelle gar nicht gesucht worden war.

 

Was ich in den Wochen danach verstanden habe, in einfachen Worten:

Der einfache Grund

In jeder Zelle sitzen winzige Kraftwerke. Sie machen aus dem, was ich esse, meine Energie — und dabei entsteht zwangsläufig Abfall. Dagegen hat mein Körper eine eigene Putzkolonne. Die muss ich nicht kaufen, er stellt sie selbst her. Aber nur, wenn er das Signal dazu bekommt. Und dieser Schalter — er heisst Nrf2 — reagiert mit den Jahren träger.

Das ist kein Mangel. Es ist eine Verschiebung. Es entsteht mehr Abfall, als weggeräumt wird.

 

Und genau deshalb hatte all das Auffüllen nichts gebracht. Ich hatte immer versucht, etwas nachzufüllen, was gar nicht leer war. Was fehlte, war nicht der Nachschub. Es war das Signal.

 

Bei der Frage, wie man diesen Schalter erreicht, bin ich auf molekularen Wasserstoff gestossen. Und ehrlich: Da war ich erst mal raus.

MEINE SKEPSIS

„Wasserstoffwasser" klang für mich nach Abzocke

Ich sage das so deutlich, weil ich weiss, dass du gerade dasselbe denkst.

 

Ich hatte zu dem Zeitpunkt fünf Präparate im Schrank, die nichts gebracht hatten. Ich war genau die Sorte Kundin, die man mit sowas nicht mehr kriegt.

 

Also habe ich das gemacht, was ich sonst nie mache: Ich habe die Studien selbst gesucht.

 

Was ich gefunden habe, war ambivalent — und genau das hat mich am Ende überzeugt.

 

Es gibt eine Arbeit aus dem Jahr 2007 in einer der grossen Fachzeitschriften, die den Ausgangspunkt für dieses ganze Forschungsfeld bildet. Es gibt inzwischen Hunderte Folgestudien. Und es gibt seriöse Übersichtsarbeiten, die klar sagen: Die Humanstudien sind klein, oft nur zwanzig bis sechzig Teilnehmende, und viele Erkenntnisse stammen aus dem Labor.

Es war nicht bewiesen. Aber es war auch kein Unsinn. Und es war das Erste seit acht Jahren, das überhaupt an der richtigen Stelle ansetzte.

Was mir am meisten geholfen hat zu verstehen, warum es anders funktioniert: Es ist dasselbe Prinzip wie bei Sport oder Sauna. Nicht der Stoff wirkt. Der milde Reiz wirkt. Der Körper bekommt ein Signal, seine eigene Abwehr hochzufahren — und tut es.

 

Kein weiteres Präparat also, das etwas auffüllt. Ein Signal.

DER ALLTAG

Eine Minute morgens. Das ist die ganze Umstellung.

Ich habe VitaminH2 bestellt, weil es das Einzige war, bei dem ich mir zugetraut habe, es auch in Woche sechs noch zu machen.

 

Eine Tablette in ein Glas Wasser. Sie löst sich auf, es sprudelt kurz, ich trinke es. Das dauert etwa 60 Sekunden.

 

Kein „30 Minuten vor dem Essen". Kein „nicht zusammen mit Kaffee". Keine Tabelle im Kopf.

 

Das klingt nach einer Kleinigkeit. Für mich war es der eigentliche Grund, warum es diesmal geklappt hat. Bei den fünf Dosen davor bin ich nicht am Wirkstoff gescheitert. Ich bin an der Morgenroutine gescheitert.

 

Gehört hatte ich vorher nie davon. Kein Podcast, keine Werbung, niemand aus meinem Umfeld. Dass über 200.000 Kundinnen vor mir dasselbe morgens im Glas hatten, habe ich erst gesehen, als ich schon bestellt hatte.

 

Noch etwas habe ich erst später verstanden: In den Tabletten steckt Magnesium. Das ist einer der wenigen Stoffe, für die es in der Schweiz und der EU offiziell anerkannt ist, dass er zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung sowie zu einem normalen Energiestoffwechsel beiträgt. Das ist keine Werbeaussage, das ist ein geprüfter Wortlaut.

WOCHE FUR WOCHE

Was tatsächlich passiert ist — und was nicht

Ich schreibe das bewusst nüchtern auf, weil ich selbst nichts mehr hasse als Berichte, in denen jemand nach drei Tagen ein neuer Mensch ist.

Und jetzt der Teil, den die meisten Erfahrungsberichte weglassen:

 

Ich bin nicht vierzig. Ich brauche nach wie vor meinen Schlaf. Wenn ich eine schlechte Woche habe, habe ich eine schlechte Woche. Es hat mein Leben nicht umgebaut.

Es hat mir meinen Nachmittag zurückgegeben. Für mich war das genug.

Ich weiss auch nicht, ob das bei dir funktioniert. Ich kenne Frauen, bei denen sich nichts getan hat. Wer dir etwas anderes verspricht, verkauft dir etwas.

NICHT NUR ICH

Was andere Frauen in meinem Alter geschrieben haben

Nachdem ich das erste Mal darüber gesprochen habe, haben sich Frauen bei mir gemeldet, die dieselbe Geschichte hatten. Nicht alle mit demselben Ergebnis. Drei davon durfte ich hier zitieren.

Eine hat mir auch geschrieben, dass sie nach vier Wochen nichts gemerkt hat und ihr Geld zurückgeholt hat. Das gehört genauso dazu.

FALLS DU ZOGERST

Es läuft nichts weiter, das du kündigen musst

Ich weiss, warum du zögerst. Nicht wegen des Preises. Sondern weil du schon dreimal etwas gekauft hast, das nichts gebracht hat — und mindestens einmal ein Abo, aus dem du nicht mehr rauskamst.

 

Deshalb war das für mich der entscheidende Punkt:

Garantie

Du kaufst einmal. Kein Abo, keine automatische Verlängerung, nichts, das du in drei Monaten kündigen musst. Dazu 30 Tage Geld-zurück-Garantie.

Bei meinem letzten Präparat habe ich drei E-Mails geschrieben und zweimal telefoniert, bis das Abo endlich weg war. Danach habe ich ein Jahr lang gar nichts mehr bestellt. Genau deshalb war das für mich der Punkt, an dem ich überhaupt weitergelesen habe.

 

Eine Sache noch, und das ist ein Ratschlag, kein Verkaufsargument: Nimm es wirklich jeden Morgen. Bei mir kam die Veränderung in Woche drei. Wenn ich es zweimal die Woche vergessen hätte, hätte ich sie nie bemerkt und wäre überzeugt gewesen, dass es nicht wirkt.

 

Wenn du dich gerade in diesem Text wiedererkannt hast — beim Kindergeburtstag, bei dem Satz „in Ihrem Alter ist das normal", bei dem Ding, das du aufgegeben hast, ohne es je entschieden zu haben — dann ist es eine Minute morgens.

Title

VitaminH2 ist ein Nahrungsergänzungsmittel und nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder ihnen vorzubeugen. Kein Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Bei anhaltender Erschöpfung wende dich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt. Die genannten gesundheitsbezogenen Angaben beziehen sich auf zugelassene Angaben für einzelne Inhaltsstoffe (Magnesium trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung sowie zu einem normalen Energiestoffwechsel bei). Aussagen zu molekularem Wasserstoff geben den Stand der Forschung wieder und stellen keine gesundheitsbezogene Angabe im Sinne der geltenden Vorschriften dar. Erfahrungsberichte einzelner Personen sind keine Aussage über zu erwartende Ergebnisse. Ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

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